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Triggerpunkt­behandlung

Die Triggerpunkt­behandlung ist eine wirkungsvolle Methode zur Behandlung sogenannter myofaszialer Triggerpunkte – lokal begrenzter Verhärtungen in überaktiver Muskulatur, die Schmerzen auslösen und in andere Körperregionen ausstrahlen können. Diese Muskelverhärtungen bleiben oft lange unerkannt, können aber sowohl akute als auch chronische Beschwerden verursachen. In unserer Praxis in Boll setzen wir die Triggerpunktbehandlung gezielt ein, um muskuläre Spannungen zu lösen, Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit zu verbessern.

Kurz beantwortet

Wie oft sollte die Triggerpunktbehandlung durchgeführt werden?

Häufig empfehlen wir ein Intervall von ein bis zwei Behandlungen pro Woche über mehrere Wochen, angepasst an den individuellen Verlauf.

Ganze Antwort: Wie oft sollte die Triggerpunktbehandlung durchgeführt werden?
Ist die Triggerpunktbehandlung schmerzhaft?

Die Behandlung kann kurzfristig unangenehm sein, vor allem beim direkten Druck auf einen aktiven Triggerpunkt.

Ganze Antwort: Ist die Triggerpunktbehandlung schmerzhaft?
Gibt es Risiken oder Nebenwirkungen?

In der Regel ist die Triggerpunktbehandlung gut verträglich. Vorübergehende Muskelkater-ähnliche Beschwerden oder leichte Hämatome im behandelten Bereich sind möglich.

Ganze Antwort: Gibt es Risiken oder Nebenwirkungen?
Wird die Triggerpunktbehandlung von der Krankenkasse übernommen?

Wenn die Triggerpunktbehandlung Teil einer physiotherapeutischen Behandlung ist und eine ärztliche Verordnung vorliegt, werden die Kosten in der Regel von der Krankenkasse übernommen.

Ganze Antwort: Wird die Triggerpunktbehandlung von der Krankenkasse übernommen?

Unsere manuelle Triggerpunkt­behandlung unterscheidet sich bewusst von invasiven Techniken wie dem Dry Needling. Sie basiert auf einer Kombination aus gezieltem Druck, Dehnung und ergänzenden Massnahmen zur Muskelentspannung – immer angepasst an Ihre individuellen Beschwerden und Bedürfnisse.

Triggerpunkte: Was steckt hinter den schmerzhaften Muskelverhärtungen?

Triggerpunkte sind übererregbare Zonen innerhalb eines verspannten Muskelstrangs. Typisch ist, dass sie beim Drücken Schmerzen auslösen, die auch in andere Bereiche ausstrahlen können (Referred Pain). Häufig betroffen sind zum Beispiel der Schulter-Nacken-Bereich, die Rückenmuskulatur oder die Kieferregion.

Typische Symptome:

  • Lokale Druckschmerzen
  • Bewegungseinschränkungen
  • Ausstrahlende Schmerzen (z. B. Spannungskopfschmerzen)
  • Muskelschwäche oder ein «ziehendes» Gefühl in Ruhe

Ursachen für die Entstehung von Triggerpunkten können sein:

  • Chronische Überlastung oder Fehlbelastung
  • Bewegungsmangel und monotone Haltungen
  • Mikroverletzungen der Muskulatur
  • Stress und psychische Anspannung
  • Ungünstige Bewegungs- und Haltungsmuster


Das Ziel der Triggerpunkttherapie ist es, diese schmerzhaften Punkte zu erkennen, gezielt zu behandeln und dadurch muskuläre Dysbalancen und Spannungsketten aufzulösen.

Angebot Triggerpunkttherapie

Anwendungsbereiche der Triggerpunktbehandlung

Die Triggerpunktbehandlung eignet sich bei zahlreichen Beschwerden – unter anderem bei:

  • Nacken- und Schulterschmerzen
  • Spannungskopfschmerzen
  • Rückenschmerzen
  • Schmerzen im Gesäss oder an den Beinen
  • Bewegungseinschränkungen durch Muskelverspannungen

Wo liegen Triggerpunkte im Körper?

Triggerpunkte – auch als myofasziale Triggerpunkte bezeichnet – sind lokal begrenzte, schmerzhafte Verhärtungen innerhalb eines Muskels. Besonders häufig finden sich diese sensiblen Punkte in belasteten oder überbeanspruchten Muskelgruppen. Typische Regionen, in denen Triggerpunkte auftreten, sind zum Beispiel:

  • Schulter- und Nackenbereich (z. B. Trapeziusmuskel, Levator scapulae)
  • Rückenmuskulatur, vor allem im Bereich der Lenden- und Brustwirbelsäule
  • Kiefermuskulatur, etwa bei Bruxismus oder CMD
  • Oberschenkel und Gesäss (z. B. Piriformis, Gluteus medius)
  • Wadenmuskulatur
  • Armmuskulatur, insbesondere im Bereich von Unterarm, Hand und zwischen Daumen und Zeigefinger


Ein Triggerpunkt lässt sich oft als kleine, verhärtete „Knoten“ innerhalb des Muskels ertasten. Bei Druck auf diesen Punkt kommt es typischerweise zu einem ausstrahlenden Schmerz – der sogenannte Referred Pain. So können etwa Triggerpunkte im Nacken Spannungskopfschmerzen auslösen oder Triggerpunkte im Schulterbereich Schmerzen bis in den Arm verursachen.

Die genaue Lokalisation der Triggerpunkte variiert je nach Muskelgruppe. Besonders bekannte Triggerpunkte sind z. B. Triggerpunkte im Trapezius Muskel, in der schulterumliegenden Muskulatur oder auch Triggerpunkte in der Kiefergelenksmuskulatur, die mit Spannungskopfschmerzen in Verbindung stehen können.

Eine fundierte Triggerpunktbehandlung setzt präzise Kenntnisse über diese Schmerzpunkte und ihre typischen Ausstrahlungsmuster voraus – daher ist die Therapie durch geschulte Fachpersonen besonders wichtig.

Wann ist Triggerpunktbehandlung sinnvoll?

Die Triggerpunkttherapie kommt häufig zum Einsatz bei:

  • Muskelverspannungen und Bewegungseinschränkungen
  • Rückenschmerzen, Nackenschmerzen oder Spannungskopfschmerzen
  • Schulterschmerzen und «Frozen Shoulder»
  • Beschwerden im Bereich des Kiefers, zum Beispiel bei CMD
  • Sportverletzungen oder Überlastungssyndromen
  • Schmerzen ohne klare strukturelle Ursache (funktionelle Beschwerden)

Wie funktioniert die Behandlung?

Die Triggerpunkttherapie konzentriert sich gezielt auf lokale Muskelverhärtungen. Im Gegensatz zur Faszientherapie, die das bindegewebige Fasziennetz im ganzen Körper adressiert, behandelt die Triggerpunkttherapie präzise Schmerzpunkte innerhalb der Muskulatur.

Wir arbeiten mit gezielten manuellen Techniken, um die Triggerpunkte zu identifizieren und zu behandeln. Dazu gehören:

  • Drucktechniken auf die verhärteten Areale
  • Dehnungen betroffener Muskelgruppen
  • Kombination mit aktiver Bewegungstherapie oder Dry Needling (wenn sinnvoll)


Die Behandlung wird individuell auf Ihre Beschwerden abgestimmt und kann mit anderen Therapieformen kombiniert werden.

Triggerpunktbehandlung oder Dry Needling?

Beide Methoden zielen darauf ab, myofasziale Triggerpunkte zu behandeln – jedoch mit unterschiedlichen Ansätzen:

Triggerpunkttherapie: Manuelle Technik, bei der über Druck, Dehnung und Muskelentspannung gearbeitet wird. Geeignet für alle Patient:innen, auch für Menschen, die Nadeln meiden möchten.

Dry Needling: Invasive Methode, bei der Triggerpunkte mit einer feinen Nadel direkt angestochen werden. Wird in unserer Praxis als separate Methode angeboten.

Gerne beraten wir Sie individuell, welche Behandlungsform für Ihre Situation am besten geeignet ist.

Qualifikation im Team

  • Flurina Aeschlimann

    Fachlicher Schwerpunkt: Triggerpunkt- & Dry Needling

    Behandlung auf: Deutsch und Englisch

  • Luana Fraietta

    Fachlicher Schwerpunkt: Triggerpunkt- & Dry Needling

    Behandlung auf: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch

Diese Behandlungen beinhalten die Triggerpunktbehandlung

Häufige Fragen zur Triggerpunktbehandlung

Was ist der Unterschied zwischen der Behandlung von Triggerpunkten und Dry Needling?

Die Triggerpunktbehandlung arbeitet manuell mit Druck und Dehnung, während beim Dry Needling eine Nadel eingesetzt wird, um Triggerpunkte direkt zu behandeln. Beide Methoden verfolgen das Ziel, muskuläre Verhärtungen zu lösen, setzen jedoch unterschiedliche Techniken ein.

Ist die Triggerpunktbehandlung schmerzhaft?

Die Behandlung kann kurzfristig unangenehm sein, vor allem beim direkten Druck auf einen aktiven Triggerpunkt. Viele Patient:innen empfinden jedoch bereits während der Behandlung eine Entspannung oder Erleichterung.

Wie oft sollte die Triggerpunktbehandlung durchgeführt werden?

Das hängt von der Art und Dauer der Beschwerden ab. Häufig empfehlen wir ein Intervall von ein bis zwei Behandlungen pro Woche über mehrere Wochen, angepasst an den individuellen Verlauf.

Wird die Triggerpunktbehandlung von der Krankenkasse übernommen?

Wenn die Triggerpunktbehandlung Teil einer physiotherapeutischen Behandlung ist und eine ärztliche Verordnung vorliegt, werden die Kosten in der Regel von der Krankenkasse übernommen. Gerne beraten wir Sie dazu individuell.

Was ist der Unterschied zwischen Massage und Triggerpunkttherapie?

Die Triggerpunkttherapie ist gezielter und konzentriert sich auf einzelne verhärtete Schmerzpunkte. Eine klassische Massage hingegen behandelt flächiger und entspannender.

Was verursacht Triggerpunkte?

Oft entstehen sie durch Fehlhaltungen, monotone Belastung, Sportüberlastung, Verletzungen oder auch emotionalen Stress.

Kann ich Triggerpunkte auch selbst behandeln?

Leichte Formen der Selbstbehandlung sind möglich, zum Beispiel durch spezielle Übungen oder Faszienrollen. Für die gezielte und sichere Triggerpunktbehandlung empfehlen wir jedoch die Betreuung durch geschulte Fachpersonen.

Bei welchen Beschwerden ist Triggerpunktbehandlung besonders wirksam?

Vor allem bei muskulären Schmerzen, Verspannungen, Spannungskopfschmerzen, Schulterschmerzen oder Rückenschmerzen, wenn myofasziale Triggerpunkte als Ursache beteiligt sind.

Gibt es Risiken oder Nebenwirkungen?

In der Regel ist die Triggerpunktbehandlung gut verträglich. Vorübergehende Muskelkater-ähnliche Beschwerden oder leichte Hämatome im behandelten Bereich sind möglich.

Was sind Triggerpunkte genau?

Triggerpunkte sind überempfindliche Stellen in der Muskulatur, die auf Druck reagieren und Schmerzen auslösen können – oft auch in andere Körperregionen ausstrahlend.

Was kann ich selbst zur Unterstützung tun?

Gezielte Dehnübungen, regelmässige Bewegung, bewusste Haltung und Stressreduktion können die Wirkung der Behandlung nachhaltig unterstützen.

Wo genau werden die Triggerpunkte behandelt?

Die Behandlung erfolgt direkt am Muskel – z. B. im Schulterblattbereich, Nacken, unteren Rücken oder Gesäss – abhängig vom individuellen Befund.

Vereinbaren Sie jetzt Ihren Termin – wir freuen uns auf Sie.

Ob Erstgespräch, Behandlung oder Beratung: Kontaktieren Sie uns schriftlich oder telefonisch. Wir melden uns zeitnah mit Terminvorschlägen.

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